Female Leadership - Im Gespräch mit Eva Tarquini, Makeup Artist

1. Erzähl uns von deiner Firma, deinem Projekt und deiner Vision davon?

Nach der Geburt meiner ersten Tochter wünschte ich mir mehr Flexibilität und begab mich in die Selbständigkeit. Der Bereich Gesundheit, Schönheit, Wellness hat mich schon immer sehr interessiert, so startete ich mit vielen Ausbildungen. (Vorher Bankett- Koordinator im Sheraton- Salzburg- Hotel)

Nach 4 Jahren habe ich gemeinsam mit meinem jetztigen Mann Robert (Friseur) ein Kosmetik- und Friseurstudio eröffnet. Einen ganzheitlichen Kosmetikbereich d.h. die Individualität und Einzigartigkeit steht bei mir im Vordergrund. Keine Haut ist wie die anderer, gezielt gehe ich auf jede Person und Haut individuell ein. Dafür habe ich die Ausbildung zur Dipl. Kosmetikerin und Visagistin absolviert, ebenfalls Ausbildung zur ärztl. geprüften Ernährungsberaterin sowie Fitness- Wellness Trainerin.

Mir ist wichtig, dass ich jeder Kundin/ Kunde bestmögliche Tipps gebe um Ihre/seine Haut und Wohlbefinden selbst sehr gut im Griff zu haben. Meine Behandlung ist sozusagen das Tüpfelchen am I. Dafür gebe ich immer mein Bestes am aktuellen Stand der kosmetischen Technologien zu sein.

 

Die Vision von mir- Ein Wellness- Platz für Haut und Seele/ Schönheit und Spirit verbinden.

2. Gab es große Hürden beim Gründen? Was waren Stolpersteine - wie bist du gut durch diese Phase gekommen?

Hürden gab es durchaus…

Jeder Anfang ist schwer oder durchaus nicht leicht. Zumindest war das ein Glaubenssatz den ich oft gehört habe, geglaubt habe und somit auch gelebt habe. Meine Erwartungshaltung an mich war sehr hoch und hat mich im Nachhinein auch blockiert und nicht nur gefördert. Bei jedem weiteren Projekt mache ich JETZT folgende Schritte:

  •  Überprüfe ob ich es wirklich machen will- Herzenswunsch, Bauchgefühl
  •  Gebe immer mein Bestes und sehe mich zu Beginn bereits erfolgreich am Ziel, zweifle nicht an mir oder haben Gedanken wie „Jeder Anfang ist schwer.“ Oder so.
  • Versuche immer in einer positiven Emotion und Freude zu sein .

3. Gab es jemals Selbstzweifel, wo holst du dir Support und Feedback? Wer ist dein schärfster Kritiker?

Zweifel gab es durchaus auch über längere Zeit.

Mein größter Kritiker- mein Kopf bzw. Verstand. 
Mein Support- mein Mann Robert, einige gute Freunde und gute Lektüre.

4. Was würdest du weiblichen Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Meine bereits o.g. Punkte anzuwenden.

Bedenken- Was ist mein Herzenswunsch, wahre Berufung finden.

Das Beste Geben und wichtig: Nicht mit Angst aber mit Respekt und Achtsamkeit an alle Herausforderungen herangehen.

In einer positiven Emotion bleiben. Motto: „Zuerst gewinnen dann beginnen“

Wenn dafür notwendig, würde ich auch Hilfe annehmen.

5. Was würdest du Frauen generell mit auf den Weg geben?

Im JETZT leben, jede Zeit genießen- auch die als Hausfrau und Mutter.

Ich bin der Überzeugung, die wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Berufung, Freunde, Partnerschaften, etc. ergeben sich mit einer gewissen Leichtigkeit, also ohne erzwingen. Und weniger Oberfläche mehr Herz. Stichwort: perfektes Posting

6. Ein Fehler der dich vieles hat lernen lassen, aber den du kein zweites Mal brauchst?

Gerade zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich meine Leistungen unter dem eigentlichen Wert verkauft.

Mein Tipp, achte auf deinen Selbstwert und wenn notwendig Hilfe und Unterstützung annehmen- im WIR und nicht nur im ICH

7. dein nächster Coup? Traum? Milestone?

Natürlich verhelfen zu einem schönen Äußeren aber auch

Meinen Kunden zu vermitteln, dass das Leben wunderschön ist. Jeder darf dafür sein eigener Schöpfer und Gestallter sein.

8. Wie und wo finden wir dich online?
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